Argumentation
Aus Wiki4enterprise
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Einleitung
| Fazit: Teilen Sie auch den Standpunkt, dass das 21. Jahrhundert das Jahrhundert des Wissens ist?
Und schreiben Sie täglich noch immer eMails und beweisen damit, dass Sie in der Informations-Gesellschaft stecken geblieben sind? Wir tauschen gigantische Datenmengen in Form von Informationen aus und stöhnen unter dem täglichen Spam, den es zu bewältigen gilt. Inzwischen haben erfolgreiche Projekte mit Web 2.0 Technologien in der Unternehmenspraxis bewiesen, dass Wissensmanagement auch praktikabel im Alltag Ihres Unternehmens sein kann. Viele Unternehmen haben bewiesen, dass es geht. Beispiele: Die KSB AG ist Technologieführer für Kraftwerkspumpen - Marktanteil in China 80%. Jeder vierte in Deutschland verkaufte PKW ist ein Volkswagen - Marktanteil 25%. Mit Wissensmanagement können wir unsere Marktposition halten und ausbauen. Unser Erfolgsfaktor ist Wissen, nicht Niedriglöhne. Wenn wir also irgendwo investieren und in den Wettbewerb mit der globalen Konkurrenz treten wollen, dann sollten wir das im Bereich Wissensmanagement machen - mit vollem Einsatz. "Wissensmanagement 2.0" ist die Umsetzung der Theorie von "Wissensmanagement 1.0" ist ab sofort praxistauglich und kann Ihr Wettbewerbsvorteil werden - wenn Sie es wollen. Wenn Sie nicht glauben, dass Ihr Unternehmenswissen wettbewerbsrelevant für Sie ist, was kann Sie dann noch überzeugen? --Martin |
[Bearbeiten] Die seltsame Ausgangssituation
Dieses Wiki selbst ist bereits der erste Beweis, dass es als zentrales Element des Wissensmanagements hilfreich ist. Sie als Leser haben diese Stelle gefunden und werden Informationen entnehmen, die ihre Entscheidung oder nächste Handlung besser (treffsicherer, ausgewogener etc.) machen werden.
Davon sind auch viele der Mitstreiter in dieser Interessengruppe überzeugt, nämlich all diejenigen, die bereits Wikis (und andere Elemente der Social Media) erfolgreich in ihren Organisationen und Unternehmen einsetzen.
Bleibt noch die Gruppe der Berater und Dienstleister, die sich ein wenig wie Kassandra fühlen. Diese tragische Figur der griechischen Mythologie hatte die Gabe, Unheil vorauszusehen aber kein Gehör zu finden. Nur, dass wir kein Unheil sondern Potenzial voraussehen und es gar nicht schnell genug an die Umsetzung gehen kann ...
[Bearbeiten] Was bremst uns?
- Fehlendes Verständnis des Themas? Oder mangelnde Einsicht?
- Die Suche nach dem Return of Investment?
Nachstehend einige Denkanstöße ...
[Bearbeiten] Pauschale Argumente
- Eine allgemeine Einsicht: "Jeder weiß doch, wie viel Wissen wert ist ... spätestens wenn es verloren ist": Das Bild vom Großen Brand der Bibliothek von Alexandria
- Simon Dückert: "Fragt heute noch jemand nach dem ROI von Telefonen oder PC's?" Ergänzung (anonym ;-)): Oder nach dem ROI von Firmenlogos und Geschäftswagen?
- Stefan Landwehr: "In einer slide-show habe ich mal den Begriff "ROC" = Return on Change gelesen. Das trifft es schon eher. Oder gilt sogar: "RONI" = Risk of NON Investing?"
Und wem das nicht reicht, betrachtet bitte folgende Darstellung:
Gute Informationen sind entscheidend für effiziente Handlungen und den Unternehmenserfolg!
Das (triviale) Beispiel dazu: Der Versand von 12 E-Mails dauert 1min. Wenn eine Adresse falsch ist, kostet es eine weitere Minute, den Fehler zu beheben. Und das ist nur eine von tausenden täglichen Informations-Handlungen im Unternehmen!
[Bearbeiten] Detaillierte Argumente
- Siemens, CH hat nach Einführung von Social Software eine Umfrage gestartet. Ablauf ungefähr so:
- Welche und wieviele Vorgänge habt ihr pro Tag bearbeitet?
- Wieviel Zeit wurde pro Vorgang gespart?
- Dann: Ausmultipliziert und bilanziert
- Von Achim: Andrew McAffee Internetsuche und Intranetsuche, Vergleich von Zeiten, Hochrechnungen, ...Quelle??
- Von Martin: Einarbeitung von Externen Beratern, Reduktion der Einarbeitungszeit um x Prozent/Tage, Tagessätze, Einsparungssumme.
- Von Andrea: Wikis sind u.a. auch Tools für die Verbeserung der Kommunikation und der Kollaboration im Unternehmen. Die Studie von Frost & Sullivan versucht mit dem "Return on Collaboration" (ROC) [1] Messzahlen zu finden, die den Erfolg von Unified Communication und Collaboration Tools abbilden.
[Bearbeiten] Unschlagbares Argument: Erfolgreiche Referenzen
Gute Beispiele ausgeführter Lösungen sind natürlich ein besonderes Argument: Projektreferenzen für MediaWiki im Unternehmen

