Der Projekthund verträgt sich mit der Wissenskatze

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Die Konzepte von Wissensmanagement und Projektmanagement sind (eigentlich) unverträglich wie Hund und Katze.

"Projekte" sind definitionsgemäß einmalige Vorhaben. Da es somit keinen Wiederholcharakter gibt, lohnt ein Wissensmanagement (eigentlich) nicht. Denn dieses lebt von dem wertschöpfenden Moment der Anwendung von Wissen (Informationen). Und je öfter angewendet, desto höher der Deckungsbeitrag.

Martin Schindler hat in seinem Buch "Wissensmanagement in der Projektabwicklung" jedoch einen Ausweg skizziert: Der Begriff Projektmanagement wird aufgefasst als Summe von Projektführung und Projektdurchführung.

Die Durchführung wiederum ist ein Menge von Handlungen (Vorgängen, Aktivitäten, Prozessen). Und für diese Prozesse gibt es sehr wohl einen Wiederholcharakter.

Den Rest steuert die DIN dazu. Dort wird ein Projekt als Folge von Prozessen abgebildet, jeder Prozess mit Vorgänger und Nachfolger, mit Eingangsinfos und Ergebnissen, mit einem Zweck und zugehörigen Methoden.

Und da schlägt das Herz jedes Wiki-Freaks höher: Links über Links, Kategorien über Kategorien und eine kontextuelle Prozessbearbeitung nach der anderen...

Abacus alpha GmbH wird in Kürze eine vollständige Umsetzung der zugehörigen DIN's als Wiki-Produkt anbieten unter dem Namen "Projektpedia".

Und den noch jungen, theoretischen Hintergrund erarbeitet eine Fachgruppe der Ges. f. Projektmanagement e.V. unter Leitung von Stefan Landwehr mit dem Namen "Prozessorientiertes Projektwissensmanagement".

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